Wobe-Mugos E bei MS
Wobe-Mugos E spaltet in der richtigen Dosierung eingenommen einen großen Teil der Immunkomplexe, die das Myelin der Markscheiden attackieren und ist damit z. B. wirksamer als eine Blutwäsche (Plasmapherese), die bei MS auch nur den Zweck haben kann, Immunkomplexe auszufiltern.
Immunkomplexe entstehen bei einer Antigen-Antikörperreaktion, wie sie bei der MS abläuft. Körpereigene Abwehrzellen greifen das Myelin an.
Nachstehend ein Auszug aus dem “Pschyrembel Klinisches Wörterbuch” über die T-Lymphozyten. Im Falle “MS” erkennen die myelinaggressiven T-Lymphozyten das “Selbst” nicht mehr. Durch eine Anitgen-Antikörperreaktion haben sich Immunkomplexe gebildet, die durch Wobe-Mugos E gespalten werden können.
thymusabhängige Lymphozyten, kurz T-Zellen; Population der Lymphozyten (ca. 75% der Blutlymphozyten) mit dem Leukozytenantigen CD3 auf der Zellmembran, deren Reifung u. immun. Differenzierung (u.·a. die Fähigkeit zur Erkennung von körpereigenen Strukturen als sog. Selbst) unter dem Einfluß des Thymus in der Perinatalperiode u. Kindheit geprägt (durch Thymusfaktoren gefördert) werden u. die sich nach ihrer Ausdifferenzierung während der sog. Thymuspassage als Träger der zellvermittelten Immunität größtenteils in den sek. Organen des lymphatischen Systems (Milz u. Lymphknoten) ansiedeln. T-L. werden in vivo v.·a. durch Interleukine u. bei Kontakt mit Antigenen bzw. Antigen-präsentierenden Zellen, in vitro durch Phythämagglutinine u.·a. Mitogene unter Transformation zu Immunoblasten aktiviert. Neben den immun. aktiven zytotoxischen T-L. (Effektorzellen: Killerzellen, natürliche Killerzellen) u. den funkt. inaktiven T-Gedächtniszellen (Memory cells) werden zwei Subklassen der T-L., die sog. Helferzellen u. Suppressorzellen (auch T-Regulatorlymphozyten), unterschieden, die für die Regulation der Immunantwort wichtig sind u. deren Anzahl als immun. Verlaufsparameter bei Immundefekten eine Rolle spielt.
Durch die Spaltung eines Teiles der Immunkomplexe durch Wobe-Mugos E wird bei MS ggf. folgendes bewirkt:
Verzögerung des Verlaufes und/oder des nächsten Schubes
Ggf. besseres Befinden
Aufhalten des Fortschritts der MS
Bei hoher Dosierung zu Beginn eines Schubes ggf. Rückbildung ohne daß die Gabe von Cortison erforderlich wird.
Für diese Wirkungen gibt es keine Garantie, dies gilt aber auch bei Cortison, Immunglobulinen, Betainterferonen und Immunsuppressiva.