Novantron®

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  LEDERLE

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Zytostatikum

Zusammensetzung


Wirkstoff: Mitoxantronum ut Mitoxantroni hydrochloridum.

Galenische Formen: alle Formen enthalten Mitoxantronum 2 mg pro 1 ml
Injektionslösung.

Novantron 10 (1 Injektionsflasche zu 5 ml Injektionslösung).

Novantron 20 (1 Injektionsflasche zu 10 ml Injektionslösung).

Novantron 25 (1 Injektionsflasche zu 12,5 ml Injektionslösung).

Hilfsstoffe: Natrii chloridum, Natrii sulfas, Natrii acetas, Acidum
aceticum, Aqua ad solutionem pro 1 ml.

Novantron liegt als sterile, wässrige Lösung von
Mitoxantronhydrochlorid, entsprechend 2 mg/ml Mitoxantron als freie
Base, mit Natriumchlorid, Natriumacetat und Essigsäure als inaktiven
Bestandteilen vor und ist frei von Konservierungsstoffen.

Eigenschaften/Wirkungen


Novantron ist ein zytotoxisches Anthrachinon-Derivat.

Die antineoplastische Wirkung von Novantron wurde in einer Reihe von
Tiermodellen bei transplantablen Tumoren nachgewiesen.

Mitoxantron ist ein Topoisomerase II-Inhibitor. Der Wirkungsmechanismus
beruht wahrscheinlich auf einer Interkalation der DNA. Die zytocide
Wirkung ist in menschlichen Zellkulturen sowohl bei proliferierenden als
auch bei nicht proliferierenden Zellen nachgewiesen worden, was auf eine
phasenunspezifische Wirkung hinweist.

Pharmakokinetik


Absorption

Nach einer intravenösen Injektion von Mitoxantron werden triphasische
Plasmaclearance und Verteilung mit einem scheinbaren
Distributionsvolumen im Fliessgleichgewicht (Steady state) von über 100
l/m² beobachtet.

Distribution

Mitoxantron wird zu 78% an Plasmaproteine gebunden.

Tierpharmakologische Studien mit radioaktiv markiertem Mitoxantron
weisen auf eine schnelle, umfassende, der Dosis proportionalen
Verteilung in die meisten Gewebe hin. Mitoxantron passiert weder die
Blut- Hirn-, noch die Placenta-Schranke. In die Hoden tritt nur ein
vernachlässigbarer Anteil über.

Metabolismus

Die renale Ausscheidung ist gering; nur 6-11% der eingegebenen Dosis
werden innerhalb von 5 Tagen im Harn gefunden. Davon sind 65%
unverändertes Mitoxantron. Die restlichen 35% bestehen hauptsächlich aus
2 Metaboliten, die Mono- und Dicarboxy-Derivate von Mitoxantron.

Elimination

Die Substanz wird langsam eliminiert mit einer Halbwertszeit von 12,4
Tagen (Bereich von 10,2-18,4 Tage). Die Hauptausscheidung erfolgt über
die Galle (25% der Gesamtausscheidung).

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten


Antineoplastische Chemotherapie des metastasierenden Mamma-Karzinoms.
Non-Hodgkin-Lymphome. Akute Leukämie der Erwachsenen, Blastenschub der
chronischen myeloischen Leukämie. Hepatozelluläres Karzinom.

Palliative Therapie des fortgeschrittenen hormonrefraktären
Prostata-Karzinoms mit Schmerzzuständen, in Kombination mit niedrig
dosierten Steroiden (Prednison).

Dosierung/Anwendung


Folgende Dosierungen werden im allgemeinen empfohlen:

1) Metastasierendes Mamma-Karzinom, Non-Hodgkin-Lymphome,
hepatozelluläres Karzinom

In Monotherapie wird für den ersten Behandlungszyklus eine Dosis von 14
mg Mitoxantron/m² Körperoberfläche empfohlen. Diese Dosis kann nach 21
Tagen wiederholt werden.

Eine niedrigere Initialdosis von 12 mg Mitoxantron/m² Körperoberfläche
wird bei Patienten mit verminderter Knochenmarksreserve infolge
vorausgegangener Chemotherapie und/oder Strahlentherapie oder in
schlechtem Allgemeinzustand empfohlen.

Die Dosisanpassung bei wiederholter Gabe sollte sich am Ausmass und der
Dauer der Knochenmarkssuppression orientieren. Falls am 21. Tag nach
Verabreichung von Novantron Normalwerte für weisse Blutkörperchen und
Blutplättchen vorliegen, kann gewöhnlich die vorhergehende Dosis von
Mitoxantron verabreicht werden. Die folgende Tabelle gibt einen Hinweis
auf die empfohlene Dosierung in Abhängigkeit von der
Knochenmarksdepression:

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Niedrigste Werte            Er-        Empfohlene
(Nadir) der                 holungs-   Dosierung
weissen                     zeit auf
Blutkörperchen              Normal-
und Blutplättchen           werte
(üblicherweise)
an den Tagen
6-15 nach
Zyklusbeginn
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Weisse Blut-       >1500/µl 21 Tage    Wie vorher-
körperchen und   >50 000/µl oder       gehende
Blutplättchen               weniger    Dosis
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Weisse Blut-       >1500/µl >21 Tage   Erholung ab-
körperchen und   >50 000/µl            warten, dann
Blutplättchen                          wie vorher-
                                       gehende
                                       Dosis
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Weisse Blut-       <1500/µl Unab-      Verminde-
körperchen oder  <50 000/µl hängig     rung
Blutplättchen               von Er-    der vorher-
                            holungs-   gehenden
                            zeit       Dosis um
                                       2 mg
                                       Mitoxantron/
                                       m²
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Weisse Blut-       <1000/µl Unab-      Verminde-
körperchen oder  <25 000/µl hängig     rung
Blutplättchen               von Er-    der vorher-
                            holungs    gehenden
                            zeit       Dosis um
                                       4 mg
                                       Mitoxantron/
                                       m²
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Dosierung von Novantron bei Kombination mit anderen Zytostatika

Bei Kombination mit anderen knochenmarkstoxischen Zytostatika soll die
Initialdosis um 2-4 mg Mitoxantron/m² Körperoberfläche unter die
vorstehend empfohlene Dosis für die Einzelbehandlung reduziert werden.

Wie vorhergehend ausgeführt, richten sich die nachfolgenden Dosierungen
nach Dauer und Grad der Myelosuppression.

2) Leukämie

Zur Induktionstherapie der Leukämie der Erwachsenen 10-12 mg
Mitoxantron/m² Körperoberfläche über 5 Tage (Gesamtdosis: 50-60 mg
Mitoxantron/m²). Da bei Verwendung von 12 mg Mitoxantron/m² an fünf
aufeinanderfolgenden Tagen höhere Remissionsquoten erzielt wurden, wird
diese Dosierung bevorzugt empfohlen, sofern es der Zustand des Patienten
erlaubt.

Kombinationschemotherapie bei Leukämie: Zur Induktionstherapie sollten
10-12 mg Mitoxantron/m² Körperoberfläche über 3 Tage und 100 mg
Cytarabin/m² Körperoberfläche über 7 Tage gegeben werden (letzteres als
Dauerinfusion über jeweils 24 Stunden).

Sollte ein zweiter Behandlungskurs notwendig werden, empfiehlt sich dazu
die gleiche Kombination in der gleichen täglichen Dosierung; dabei
sollte Novantron nur noch an zwei Tagen und Cytarabin an 5 Tagen gegeben
werden.

Bei Kombinationen von Novantron mit anderen Zytostatika können
Dosisanpassungen erforderlich sein und sind bei der Induktionstherapie
sowie bei weiteren Behandlungskursen zu berücksichtigen.

Treten während des ersten Induktionskurses schwere oder
lebensbedrohliche nicht-hämatologische Nebenwirkungen auf, sollte ein
zweiter Induktionskurs erst nach Abklingen dieser Nebenwirkungen
durchgeführt werden.

Anmerkung: Leukämie im Kindesalter: hierbei liegen zur Zeit noch
begrenzte Erfahrungen vor. In Monotherapie wurden komplette Remissionen
mit einer Dosierung von 8 mg Mitoxantron/m² Körperoberfläche über 5 Tage
erzielt.

Die Anwendungsdauer von Novantron soll auf eine kumulative Dosis von 300
mg Mitoxantron/m² Körperoberfläche begrenzt werden.

3) Hormonrefraktäres fortgeschrittenes Prostatakarzinom

Die empfohlene Dosis beträgt 12 mg/m² Novantron gegeben als Kurzinfusion
alle 3 Wochen kombiniert mit 10 mg täglich Prednison. Die
Anwendungsdauer soll auf eine kumulative Dosis von 120-140 mg/m² oder
bis zum Auftreten von Kardiotoxizität beschränkt werden.

Anwendungsanleitung

Novantron sollte nur von in der Onkologie erfahrenen Ärzten angewendet
werden.

Novantron muss streng intravenös gegeben werden.

Novantron kann in eine gut laufende intravenöse Infusion von isotoner
Natriumchloridlösung oder 5% Glukose langsam über einen Zeitraum nicht
unter 3-5 Minuten injiziert werden.

Novantron kann auch zur Kurzinfusion in 50 ml oder 100 ml isotoner
Natriumchloridlösung oder 5% Glukose verdünnt werden.

Paravasate sind zu vermeiden. Falls es zu paravenöser Infiltration
kommt, ist die Behandlung umgehend zu beenden. Über schwere lokale
Reaktionen (Nekrosen) infolge von Paravasaten wurde bislang in
Einzelfällen berichtet.

Bis weitere Erfahrungen vorliegen, darf Novantron nicht intrathekal
verabreicht werden.

Anwendungseinschränkungen


Kontraindikationen

Bekannte Überempfindlichkeit gegen Mitoxantron.

Vorsichtsmassnahmen

Bei einer vorliegenden Panzytopenie oder bei schweren floriden Infekten
ist bei der Anwendung von Novantron Vorsicht geboten.

Bei Patienten mit schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz soll Novantron
mit Vorsicht eingesetzt werden.

Bei Patienten mit schweren Herzerkrankungen in der Vorgeschichte sollte
die Behandlung mit Novantron mit besonderer Vorsicht vorgenommen und
sorgfältig überwacht werden. Dies gilt insbesondere bei Patienten, bei
denen diese durch eine Anthracyclin-Vorbehandlung mit einer kumulativen
Gesamtdosis über 550 mg/m² Körperoberfläche bzw. infolge einer
Vorbestrahlung des Mediastinums verursacht wurden.

Da bisher über eine Langzeitanwendung von Novantron nur begrenzte
Erfahrungen vorliegen, wird empfohlen, nach einer kumulativen
Gesamtdosierung von mehr als 140 mg Mitoxantron/m² Körperoberfläche eine
regelmässige Kontrolle der Herzfunktion mit geeigneten Methoden
durchzuführen.

Aufgrund des erhöhten Risiko für Leukämie sollte Mitoxantron bei
Mamma-Karzinomen nicht als adjuvante Therapie angewendet werden.

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschafts-Kategorie D.

Novantron darf nicht während Schwangerschaft und Stillzeit verabreicht
werden.

Patienten im geschlechtsreifen Alter müssen während und bis zu 3 Monaten
nach Beendigung der Chemotherapie einen wirksamen Empfängnisschutz
praktizieren.

Unerwünschte Wirkungen


Myelosuppression

Bei der Gabe therapeutischer Dosen kommt es zu einer
Knochenmarksdepression. In erster Linie sind hiervon die Leukozyten
betroffen. Bei Patienten mit vorausgegangener Chemotherapie und/oder
Strahlentherapie sowie bei Patienten in schlechtem Allgemeinzustand kann
es zu einer ausgeprägten Knochenmarkshemmung kommen. Bei Beachtung der
Dosierungsrichtlinien wird der tiefste Leukozytenwert in der Regel 6-15
Tage nach Verabreichung von Novantron beobachtet mit anschliessender
Erholung des Knochenmarks und des peripheren Blutbildes, die in der
Regel am 21. Tag nach Verabreichung abgeschlossen ist. Ein schwerer
Abfall der Blutplättchen wird selten gefunden, noch seltener ein Abfall
der roten Blutkörperchen.

Zur Überwachung der Therapie werden entsprechende Blutbildkontrollen
während eines Behandlungszyklus sowie vor jeder Verabreichung von
Novantron empfohlen.

Allergien

Hypererge Reaktionen: Allergische Reaktionen (z.B. Exanthem, Atemnot,
Blutdruckabfall) wurden gelegentlich beobachtet, in Einzelfällen auch
schwere Formen (anaphylaktischer Schock).

Magen-Darm/Leber

Novantron kann zu vorübergehender Übelkeit mit Erbrechen leichter oder
mittlerer - selten schwerer - Ausprägung führen. Nur bei wenigen
Patienten kommt es zu geringgradig ausgeprägter Stomatitis.

Bei Patienten mit akuter Leukämie kam es gelegentlich zu höhergradigen
pathologischen Veränderungen der Leberenzymwerte und zu einer
Beeinträchtigung der Leberfunktion. Deshalb müssen Leberfunktionswerte
engmaschig kontrolliert werden.

Im allgemeinen werden bei der Behandlung der akuten Leukämie die
gleichen Nebenwirkungen beobachtet, dies jedoch in grösserer Häufigkeit
und verstärkter Ausprägung, insbesondere hinsichtlich
Stomatitis/Mukositis.

Vorübergehende Veränderungen von Laborparametern, wie beispielsweise
Leberenzymen, Serumkreatinin und Blutharnstoff, wurden vereinzelt
beobachtet.

Verfärbung der Körperflüssigkeiten

In Einzelfällen wurde eine reversible Blauverfärbung der Skleren, der
Venen und des perivenösen Gewebes beobachtet. Novantron kann in den
ersten 24 Stunden nach Verabreichung zu einer blau-grünen Verfärbung des
Urins führen.

Sonstiges

An weiteren unerwünschten Wirkungen wurde berichtet: Appetitlosigkeit
(25%), Durchfall, Leibschmerzen, Verstopfung, Müdigkeit und
Schwächezustände, Amenorrhoe, Fieber, Atemnot, Magen-Darm-Blutungen und
unspezifische neurologische Ausfälle.

Haarausfall, der nach Absetzen der Therapie meistens reversibel ist,
wird nach Verabreichung von Novantron bei ca. 29% der Patienten
beobachtet und ist selten schwer.

Kardiotoxizität

Kardiovaskuläre Veränderungen wurden beobachtet. Es handelte sich
hierbei um vorübergehende EKG-Veränderungen und akute Arrhythmien,
verminderte linksventrikuläre Auswurffraktion, Herzinsuffizienz sowie
Schmerzen in der Brust.

Bei einer kumulativen Gesamtdosis von über 140 mg Mitoxantron/m²
Körperoberfläche sind auch bei Patienten ohne die vorgenannten
Risikofaktoren regelmässige Kontrollen der Herzfunktion durchzuführen.

Bei Patienten mit einem oder mehreren der genannten Risikofaktoren sowie
bei der kombinierten Behandlung von Novantron mit kardiotoxischen
Zytostatika sollten entsprechende Kontrollen der Herzfunktion mit
geeigneten Methoden regelmässig erfolgen.

Die bisher berichteten Fälle von Herzinsuffizienz sprachen im
allgemeinen gut auf eine supportive Behandlung mit Digitalis und/oder
Diuretika an.

Haut

Über eine Phlebitis sowie schwere lokale Reaktionen (Nekrosen) infolge
von Paravasaten wurde bislang in Einzelfällen berichtet.

Interaktionen


Bei Kombinationsbehandlungen mit anderen antineoplastisch wirksamen
Substanzen kann eine erhöhte Toxizität (insbesondere Myelo- und
Kardiotoxizität) nicht ausgeschlossen werden.

Die Behandlung mit Topoisomerase II-Inhibitoren (wie z.B. Mitoxantron)
in Kombination mit anderen Zytostatika, vor allem mit
Bestrahlungstherapie, wurde mit Fällen von akuter Leukämie in
Zusammenhang gebracht.

Novantron soll nicht mit anderen Medikamenten in der gleichen Infusion
gemischt werden. Heparin darf nicht Novantron-Lösungen zugesetzt werden,
da es hierbei zu Ausfällungen kommen kann.

Überdosierung


Bei Überdosierung kommt es zu einer Verstärkung der beobachteten,
unerwünschten Wirkungen. Ein Antidot steht bis heute nicht zur
Verfügung.

4 Patienten, die versehentlich 140-180 mg/m² Novantron als
Bolusinjektion erhielten, verstarben an der Folge einer schweren
Leukopenie mit Infektion.

Novantron kann aufgrund der raschen Elimination aus dem Plasma und der
hohen Gewebeaffinität nicht durch Peritoneal- und Haemodialyse entfernt
werden. Zur Behandlung der Überdosierung können deshalb nur supportive
Massnahmen empfohlen werden. Die Patienten sollten umgehend in einer
Station aufgenommen werden, die über sämtliche Möglichkeiten der
supportiven Therapie verfügt.

Sonstige Hinweise


Inkompatibilitäten

Novantronlösungen darf kein Heparin zugesetzt werden, da es hierbei zu
Ausfällungen kommen kann.

Hinweise

Beim Umgang mit Novantron ist das Tragen von Handschuhen empfehlenswert.
Haut- und Schleimhaut-Kontakte mit Novantron sind zu vermeiden.

Im Falle einer Kontamination die betroffenen Stellen sofort mit
reichlich warmem (nicht heissem) Wasser abspülen. Bei Augenkontakt
sollte eine entsprechende Spülung fachmännisch erfolgen und ggf. weitere
augenärztliche Kontrollen durchgeführt werden.

Gegenstände, die mit Novantron-Lösungen Kontakt hatten, können mit einer
Lösung aus 5,5 Gewichtsteilen Calciumhypochlorit in 13 Teilen Wasser
gereinigt werden. Hierbei sollten Handschuhe und Schutzbrille getragen
werden.

Haltbarkeit

Novantron soll bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden und darf nicht
gefrieren.

Fertige Infusionslösungen mit Novantron behalten für 72 Stunden ihre
Wirksamkeit, jedoch ist zu empfehlen, angebrochene Flaschen nach 48
Stunden zu verwerfen. Da Novantron eine selbstkonservierende parenterale
Lösung ist, können der Ampulle bei Einhaltung einer strikten Asepsis die
jeweils benötigten Mengen portionenweise bis zu 7 Tage entnommen werden!

Novantron soll nach dem auf der Packung mit «EXP» angegebenen
Verfalldatum nicht mehr angewendet werden.

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

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Vielen Dank an Urs !