Lumbalpunktion
Entnahme von Nervenflüssigkeit [Liquor] aus dem Wirbelkanal,
um Erkrankungen des Gehirns oder des Rückenmarks, vor allem akute oder chronische Entzündungen des Nervensystems,
z.B. bei Multipler Sklerose, Borreliose, Meningitis , usw...
nachzuweisen oder auszuschliessen.
Die Lumbalpunktion hat zwei wichtige Gründe:
1: Druckentlastung (seltener Hirndruck),
2. Liquorentnahme;
Wichtig ist dabei
- Blutzuckerkontrolle unmittelbar vor der LP
-Punktionszeit nach Möglichkeit zwischen 2 Mahlzeiten legen
- vorher die Blase entleeren
- nach der LP NICHT aufstehen, die erste halbe Stunde auf dem Bauch liegen und
- viel trinken.
Die Behandlung dauert im günstigstem Fall nur etwa 5 Minuten.
Bei der Lumbalpunktion wird eine Nadel zwischen zwei Lendenwirbel bis in den Wirbelkanal vorgeschoben
und einige Milliliter Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) entnommen.
Auf der Höhe der Punktionsstelle befindet sich kein Rückenmark mehr im Wirbelkanal,
so daß ihr keine Verletzung des Rückenmarks befürchten müsst.
Das schlimmste an der Behandlung ist die Angst davor ! (Geht mir auch nicht anders ) :-(
Wenn bei der Lumbalpuktion das entnommene Nervenwasser mit Corti ausgeglichen wird,
fallen nach Aussage meines behandelden Arztes Übelkeit und Kopfschmerz meist weg.

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Durch ein neuartiges Punktionsbesteck soll ein nachträufeln annähernd ausgeschlossen sein. Ich kann es zwar aus eigener Erfahrung bestätigung,
jedoch noch keine weiteren Infos dazu geben.
"Sprotte-Nadel" 21G x 3 1/2" (90 mm) Ref.No. 321151-31A der Fa Pajunk
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intrathekale Glukokortikoid-Injektionsserie
Hierbei wird Cortison ind Nervenwasser gegeben. Diese Behandlung hat drei wesentliche Vorteile:
-Das Corti hat eine Depotwirkung,
- es wirkt etwa 100 fach, darum reichen kleine Mengen (zB 40mg "Volon A")
-es gibt mit ganz wenigen Ausnahmen keine Nebenwirkungen.
Nachteile:
-Das Risiko, einem Kunstfehler zu erliegen ist größer, als bei der im/iv-Gabe.
Laut Aussage eines Neurologen sollte ich es hier schreiben, obwohl es bei 1:1000 liegt.
- Die Abrechnung bei der KK ist nicht immer gesichert.
- Der ausführende Arzt muss eine gesonderte Schulung gemacht haben.
Meine eigene Erfahrung : Es gibt nichts besseres !
( Stand 01/o1)