KORTISON

wichtiger Hinweis

Kortison erscheint mir fast wie eine Weltanschauung, Ich gehöre zu den Befürwortern,

da ich glaube, daß es mich seit 12 Jahren vor dem Rollstuhl bewahrt hat.

Ich darf aber nicht verschweigen, dass es auch Kortison-Gegner gibt.

Zumindest den Angst-Gegnern möchte ich mit dieser Seite helfen.

Den unten stehenden Artikel habe ich bei Netdoktor.de geklaut. Er ist mir wichtig und ich glaube, bei Quellenangabe darf man das auch. Wenn nicht: Entschuldigung.........

Mir hat mal vor nicht allzu langer Zeit ein Arzt gesagt, daß ihm das mündliche Abraten von Korti mehr einbringt, als das Aufziehen einer Kort-Spritze. Na ja, dachte ich, wers glaubt.....

Ich habe dan mal ne Ärztin in meiner Wohngegend gefragt, ob denn das sein kann.

Na ja, sagt sie, so würde ich das ja nicht sagen, aber........

Denkt, was ihr wollt, aber sagt nie, ihr habt es nicht gewusst.


Keine Angst vor Kortison

von Marion Sauer, Apothekerin

Angst vor Kortison?

Viele Patienten befällt Panik, sobald sie das Wort Kortison hören. Die meisten Menschen denken dann an ein „Hammer-Medikament“ mit starken Nebenwirkungen, das nur bei schwersten Erkrankungen gegeben wird.

Betrachtet man die Einsatzmöglichkeiten von Kortison, so stellt es sich jedoch als sehr hilfreich dar: Es lindert in einem erheblichen Ausmaß die Beschwerden bei Patienten mit Erkrankungen entzündlicher oder allergischer Art, die nicht durch Infektionen verursacht wurden. 

Der Wirkstoff Kortison wurde außerdem in den letzten Jahren immer wieder verändert und weiter entwickelt. Diese neuen Kortison-Abkömmlinge heißen auch Glukokortikoide. Die Nebenwirkungen dieser Präparate sind geringer ausgeprägt als die früherer Jahre. Neue Anwendungsformen wie Inhalationssprays ermöglichen ebenfalls eine nebenwirkungsärmere Therapie.

Bevor Sie also möglicherweise aus Angst vor Nebenwirkungen freiwillig auf Kortison verzichten, sollten Sie gut über den Wirkstoff informiert sein.


Was ist Kortison?

Kortison (auch Kortisol oder Hydrokortison) ist ein körpereigenes Hormon, das in der Nebennierenrinde produziert wird und wichtige Funktionen im Körper wahrnimmt. Es hat weit reichende Effekte auf den Stoffwechsel, den Bewegungsapparat, den Mineralhaushalt, dasBlut, das Immunsystem, den Kreislauf, die Augen und auf das zentrale Nervensystem.

24.03.01

Nebenwirkungen

Kortisonhaltige Arzneimittel müssen in der Regel immer vom Arzt verordnet werden, da Nutzen und Risiken sorgfältig überdacht werden müssen.

Ohne Absprache mit einem Arzt würde ich die Einnahme von Kortison nicht empfehlen. Mir selbst hat es wunderbar geholfen und ich glaube auch, daß es mehr kann, als nur das Immunsystem zu beeinflussen. Ich kenne auch Viele, die auf Kortison nicht verzichten können oder wollen. Leider muss ich aber zugeben, dass es einige Ärzte und Patienten gibt, die Corti für "Teufelszeug" halten. Oft sind allerdings auch nur die Nebenwirkungen übermässig belastend. Dies könnte jedoch in sehr vielen Fällen durch die direkte Gabe ins Liquör vermieden werden. Es gibt einige Nebenwirkungen, die im Normalfall zu vernachlässigen sind. Nutzen und Risiko müssen genau abgewogen werden. Neben dem Magenschutz sollte eine Nebenwirkung jedoch streng beobachtet werden: Kortison kann die Knochendichte angreifen. Dies sollte in bestimmten Abständen geprüft werden. Die Einnahme von Kalzium und Vitamin D ist zwingend erforderlich.Leider wird dies oftmals vergessen(?), wenn Kortison verabreicht wird. :-(

  Bei Fragen bin ich gerne bereit, außerhalb der Listen Auskünfte oder Link-Infos zu geben.

(....)

Tabletten und Spritzen
Eine einmalige Zufuhr auch hoher Dosierungen von Kortison ruft gar keine oder nur geringe Nebenwirkungen hervor.

Je länger der Wirkstoff aber gegeben wird, umso stärker machen sich Nebeneffekte bemerkbar. Die Unterdrückung des Immunsystems kann zu Infektionen und Wundheilungsstörungen führen. Durch den Eingriff in den Hormonhaushalt wird Muskel- und Knochensubstanz abgebaut und vermehrt Körperfett gebildet .

Mein Neuro sagte mir, daß Corti bei einem Schub nur anfangs gut ist, da er den Angriff auf die Myelinschicht unterbindet.

Wenn es später -wärend der Vernarbung- angewendet wird, schadet es mehr, als es nutzt. Bei übermäßiger Cortigabe wird die Produktion durch die Nebennierenrinde eingestellt. In diesem Fall muss "ausgeschlichen" werden.

 

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