Imurek

Imurek soll den Körper daran hindern, sich selbst zu bekämpfen. Bei Ms wendet sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper,

dagegen soll Imurek wirken. Es gibt aber Zweifel bei der Wirksamkeit und es gibt Berichte über die Bildung von Krebszellen.

Entwickelt wurde es, um das Abstoßen von transplantierten Organen zu verhindern. Ich selbst habe es vor vielen Jahren genommen. Krebs habe ich bis heute nicht bekommen, geholfen hat es aber auch nicht. Ich habe aber ne Menge Kopfhaare verloren.

Das Immunsystem wird geschwächt, man ist also anfällig gegen jede kleine Erkältung.

Das Problem ist, daß die Bildung von Krebszellen vom Immunsystem nicht mehr gut verhindert werden können.

Ich will aber keinesfalls abraten, es wird sicher bei vielen Patienten helfen - hätte ja sonst keine Zulassung bekommen!

Ich würde aber dringend empfehlen, zur Krebsvorsorge zu gehen ! So könnte man Nutzen und Risiko sicher besser abwägen.

Der folgende Text ist von netdoktor.de :

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Imurek® 25 mg/-50 mg Filmtabletten

Wirkstoff:
  • Azathioprin
Hersteller: GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG
Rezeptpflichtig

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Azathioprin wird eingesetzt bei Transplantationen und bei Krankheiten, bei denen das Immunsystem den eigenen Körper angreift (Autoimmunkrankheiten).

Das Immunsystem schützt den Körper gegen Krankheiten. Es erkennt fremde Zellen (Bakterien, Transplantate) oder veränderte Körperzellen (Krebszellen, virusinfizierte Zellen) und bekämpft sie. Die wichtigsten Abwehrzellen des Immunsystems sind Makrophagen, natürliche Killerzellen, sowie T-und B-Lymphozyten.

Bei manchen Menschen sind diese Reaktionen fehlgesteuert. Ihr Immunsystem bekämpft fälschlich auch körpereigenes Gewebe als Fremdkörper und versucht es zu zerstören. Bei der Transplantation eines Organs sind diese Reaktionen des Immunsytems für den Empfänger lebensgefährlich. In beiden Fällen muss man daher das Immunsystem unterdrücken (Immunsuppression).

Azathioprin ist ein unspezifisches Immunsuppressivum aus der Gruppe der Zellteilungshemmer (Proliferationshemmer). Für die Bildung der Immunzellen benötigt der Körper Erbsubstanz (DNS, DNA). Sie besteht aus verschiedenen Bausteinen (Metaboliten). Azathioprin ist ähnlich gebaut, wie einer dieser Bausteine. Wird jedoch Azathioprin anstelle des echten Bausteins in die DNS eingebaut, ist die Bildung der Immunzellen blockiert. Daher nennt man Azathioprin auch einen Antimetaboliten. Es hemmt unspezifisch die Teilung und damit die Vermehrung der T- und B-Lymphozyten.

Dadurch funktioniert das Immmunsystems nur noch eingeschränkt. Der Kampf gegen den eigenen Körper wird gestoppt und die Gefahr, dass das Transplantat abgestoßen wird, verringert sich.